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Arbeits­ver­ständnis

Ein abge­steckter Rahmen, eine Ersatz­welt, in der die Vorgaben von der eigenen Beschaf­fen­heit abhängen. Ein lust­voller Ort, an dem man sich ins Rennen schickt, mögli­cher­weise nicht ans Ziel kommt oder mit neuem Ziel am alten vorbeimalt.

Dis Kunst als Spiel­wiese zum eigenen Kennen­lernen, wo Selbst­über­win­dung zu neuen Grenzen führt.

Brenn­glas­gleich konzen­triert sie Vorlieben, Fähig­keiten und Beschrän­kung des Schaf­fers. Und daüber­hinaus wird manchmal aus eins und eins mehr als zwei, die Wirkung über­steigt die Zusammen setzung. Das Geheimnis macht Kunst zu guter Kunst.

Tafel­bild 10, Lack, Harz, Glas­faser auf Pappe, 118 x 152 cm, 1994